Institut für Methodik der Fernerkundung (IMF)
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Institut für Methodik der Fernerkundung (IMF) Direktor: Prof. Dr. Richard Bamler Das Institut für Methodik der Fernerkundung (IMF) ist an den Standorten Oberpfaffenhofen, Neustrelitz und Berlin-Adlershof vertreten. Das IMF betreibt Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Fernerkundungstechnologien. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Methoden, Technologien und Verarbeitungssystemen (sog. Prozessoren) zur Gewinnung relevanter Information aus Fernerkundungsdaten und -archiven. Die Prozessoren werden weitestgehend operationalisiert, um sie in die Verarbeitungsketten des DFD (Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum) zu integrieren. Darüber hinaus wirkt das IMF bei der Konzeption neuer Sensorsysteme mit und betreibt Technologietransfer. |
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Organisation des IMF
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Die Organisationseinheit Atmosphärenprozessoren entwickelt operationelle Prozessoren für die Auswertung von Atmosphären-Spektrometer im IR-, VIS- und UV-Bereich und beschäftigt sich mit den dafür notwendigen wissenschaftlichen und systemtechnischen Fragen. Die Sensoren GOME auf ERS-2, SCIAMACHY und MIPAS auf ENVISAT und GOME2 auf METOP stehen derzeit und in naher Zukunft im Mittelpunkt. |
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Die Organisationseinheit "Photogrammetrie und Bildanalyse" entwickelt Bildverarbeitungsverfahren zur Gewinnung geometrischer (Photogrammetrie) und semantischer (Bildanalyse) Information aus Fernerkundungsaufnahmen vom Satelliten und von Flugzeugen. Die photogrammetrischen Arbeiten konzentrieren sich auf die Georeferenzierung der Daten unter ausschließlicher Nutzung von Positions- und Lagedaten (physikalischer Ansatz) und auf die Ableitung von digitalen Höhenmodellen aus optischen Stereoaufnahmen. In der Bildanalyse werden Verfahren und Systeme für das Image Information Mining (I²M) entwickelt, mit denen in großen Datenbeständen gezielt nach vom Nutzer vorgegebenen Bildinhalten gesucht werden kann. |
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Die Organisationseinheit Experimentelle Verfahren entwickelt, erprobt und betreibt Systeme für die Fernerkundung. Die Aktivitäten konzentrieren sich dabei auf bildgebende und spektroskopische Systeme im optischen und infraroten Spektralbereich.
Es werden spektroskopische Verfahren und Messsysteme sowohl für die luft- wie die satellitengestützte Fernerkundung als auch für sicherheitsrelevante Aufgaben entwickelt. Ein Entwicklungsschwerpunkt sind echtzeitfähige Sensorsysteme. Ein Spektrometrielabor wird betrieben, um die spektroskopische Datenbasis für umweltrelevante Spurengase kontinuierlich zu verbessern. Die Organisationseinheit ist zudem für Betrieb, Kalibrierung und Validierung der flugzeuggetragenen Fernerkundungsmesssysteme des Clusters Angewandte Fernerkundung verantwortlich. |
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Schwerpunkt der Organisationseinheit Gewässerfernerkundung ist die Entwicklung und Validierung von Algorithmen und Auswerteverfahren hyperspektraler optischer und Synthetik-Apertur-Radardaten der Meere und Binnengewässer.
Das Ziel der Arbeiten ist die Ableitung biologischer, ökologischer und meteo-mariner Parameter zur Überwachung biologischer und ökologischer Zustandsgrößen von Küsten- und Binnengewässern und deren Veränderung. Diese dienen zur Wind-, Seegangs- und Eiskartierung sowie zur Verbesserung von Vorhersagemodellen für Küsten- und Gewässermanagement. |
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Die Organisationseinheit "SAR-Signalverarbeitung" konzentriert seine Forschungsarbeiten auf Daten von Radarinstrumenten mit synthetischer Apertur (SAR). Die Entwicklung von Algorithmen und Software zur Fokussierung der Signale und die interferometrische Verarbeitung von SAR-Signalen bilden die Kernkompetenz.
Die SAR-Daten werden normalerweise von weltraumgestützten Radar-Satelliten aufgezeichnet, für Experimente stehen aber auch flugzeuggetragene Systeme zur Verfügung. Zusätzlich werden neue Methoden und Radarprodukte für geophysikalische Anwendungen entwickelt.
Für die Umsetzung ihrer Ziele entwickelt und betreibt die Organisationseinheit universelle SAR-, interferometrische SAR- und D-InSAR-Prozessoren, z.B. für die Ableitung von digitalen Höhenmodellen (DHM), für die Bestimmung der Senkungsrate von Landoberflächen und für die weltraumgestützte Geschwindigkeitsmessung von Fahrzeugen. |
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Der Lehrstuhl für Methodik der Fernerkundung an der TU München betreibt Forschung und Lehre zur Informations- und Wissensgewinnung aus Fernerkundungsdaten. Die Schwerpunkttechnologien sind Synthetik Apertur Radar (SAR) und hoch auflösende optische Fernerkundung. Es werden Schätz- und Inversionsverfahren, Signalverarbeitungsalgorithmen und semantische Bildinterpretationsmethoden entwickelt. Aktuelle Projekte unterstützen die Missionen TerraSAR-X und TanDEM-X, nutzen Fernerkundungsdaten zur Verkehrserfassung und untersuchen Verfahren zur 3-D Rekonstruktion von Gebäuden und deren Langzeitbewegungen. |
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